Archiv für das Jahr: 2021

AKTUELL 6.10.2021: Nach der Wahl ist vor dem deutschen Hinweisgeberschutzgesetz

Deutschland hat knapp zwei Monate vor Ablauf der Frist am 16.12.2021 noch immer kein eigenes Gesetz. Bei uns laufen Sondierungen wer mit wem die zukünftige Regierung bilden kann. Beim Thema Hinweisgeberschutzgesetz hat sich die Politik bisher eher durch Blockade als durch konstruktive Beiträge ausgezeichnet. Die Union aus CDU/CSU hat stark auf die Bremse getreten und dabei argumentativ außer der „alten Kamelle“ des Denunziantentums nichts zu bieten. Die anderen Parteien sehen das Thema eher als Chance. Die Unternehmen können Schäden und Kosten reduzieren oder besser noch verhindern.

Ein deutsches Gesetz schafft Klarheit über Rechte und Pflichten und sollte diese transparent und verständlich darstellen. Der neuen Regierung eröffnet sich außerdem die Möglichkeit, die Kritik am ersten Entwurf aufzugreifen und in ein starkes Gesetz einzubringen was im Kampf gegen Wirtschaftskriminalität unterstützt und die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Europa fördert.

AKTUELL 5.10.2021: Wichtige Erkenntnisse aus Umfragen zum Thema Whistleblowing

Die Anonymität und die sichere Kommunikation gelten als Schlüsselfaktoren für die Vertrauensbildung im Hinweisgebersystem. Seien Sie proaktiv: die Möglichkeit, anonym zu berichten und die Identität geheim zu halten, erleichtert der hinweisgebenden Person die Meldung abzugeben.

Signalisieren Sie, dass die Informationen sehr geschätzt werden und erklären Sie die Grundlagen Ihres sicheren digitalen Hinweisgebersystems. Personen die sich sicher fühlen wagen den Schritt zur Abgabe einer Meldung.

AKTUELL 27.9.2021: Wie bereite ich die internen Abläufe im Unternehmen gut vor?

Haben Sie sich bereits mit der Einführung eines Digitalen Hinweisgebersystems beschäftigt? Wenn ja, haben Sie sicherlich auch die internen Prozesse definiert. Wenn nein, müssen Sie u.a. über folgende Themen nachdenken (Auszug):

  • Eingegangene Hinweise können entweder im Unternehmen oder extern bearbeitet werden
  • Die Suche nach einer vertrauenswürdigen Person zur Bearbeitung war erfolgreich
  • Alle notwendigen Personen sind in die Prozesse eingebunden
  • Die interne Kommunikation zum Hinweisgebersystem läuft gut

Falls SIE weitere Informationen benötigen sind WIR gerne für Sie da.

AKTUELL 20.9.2021: Auch Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern müssen ein Hinweisgebersystem bereitstellen.

Die EU-Richtlinie 2019/1937 nimmt auch Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern in die Pflicht. Sie müssen ebenfalls ein anonymes digitales Meldesystem etablieren. Was für die juristischen Personen des privaten und öffentlichen Sektors gilt ist in § 8 geregelt. Bis zur Bundestagswahl sind es nur noch wenige Tage und die Kandidaten befinden sich auf der Zielgeraden und im Tunnel. Da die Richtlinie 2019/1937 bis zum 17.12.2021 umgesetzt werden muss, wird die neue Bundesregierung schnell handeln.

Handeln Sie ebenfalls und beschäftigen Sie sich frühzeitig mit den Inhalten.

  • Sind Sie betroffen?
  • Welcher Zeitraum steht mir zur Verfügung?
  • Welche internen Regelungen möchten Sie treffen?
  • Wen muss ich an der Entscheidungsfindung beteiligen?
  • Wie werde ich die Kommunikation gestalten?

SIE benötigen Unterstützung? WIR helfen IHNEN gerne persönlich.

AKTUELL 13.9.2021: Was zeichnet ein sicheres Digitales Hinweisgebersystem aus?

Mit unserem Digitalen Hinweisgebersystem erfüllen Sie alle Vorgaben der EU-Whistleblower-Richtlinie. Ihre Mitarbeiter sowie Ihre Geschäftspartner erhalten durch unser System die Möglichkeit, auf Missstände intern aufmerksam zu machen bevor sie an die Öffentlichkeit gelangen. Unternehmen erfahren dadurch frühzeitig davon und können rechtzeitig Maßnahmen ergreifen. Der Schutz der hinweisgebenden Person bleibt durch einen verschlüsselten Meldekanal immer gewahrt.

WIR bieten:

Datensicherheit

Datenschutz

Rechtskonformität

Prozesssicherheit nach ISO 27001

Umfangreiche Beratung und Betreuung

AKTUELL 6.9.2021: Wird die Umsetzung der EU-Richtlinie 2019/1937 ernsthaft betrieben?

Was tut sich bei der Umsetzung der Richtlinie in nationale Gesetze der einzelnen Mitgliedsstaaten?

Die Uhr tickt. Bis zum 17.12.2021 muss die Richtlinie umgesetzt werden. Nicht nur in Deutschland scheint wenig Interesse vorzuliegen. Lediglich ein Land hat substanzielle Fortschritte erzielt. Am 9. Februar 2021 hat die Regierung der Tschechischen Republik einen Gesetzesentwurf zum Schutz von Hinweisgebern ins Parlament eingebracht.

TRANSPARENCY INTERNATIONAL sieht bei weiteren fünf Ländern begrenzte Fortschritte und bei 2/3 der EU-Länder keinen oder minimalen Fortschritt.

AKTUELL 30.8.2021: Die Umsetzung der EU-Richtlinie in Deutschland

Bis Mitte Dezember müssen die EU-Länder die Richtline in nationale Gesetze umwandeln. Wie weit sind wir in Deutschland und welche Probleme sind noch zu lösen?

Im Arbeitsrecht und im Bereich der DSGVO sind laut Experten Nachbesserungen im Entwurf aus dem Hause von Frau Lambrecht notwendig. Sie sehen auf der einen Seite das Geheimhaltungsinteresse des Arbeitgebers und andererseits das berechtigte Interesse zur Offenlegung durch die hinweisgebende Person. Wer einen Gesetzesverstoß meldet darf nicht benachteiligt werden – die Person wird durch die EU-Richtlinie geschützt. Wird vorsätzlich ein falscher Hinweis gemeldet, haftet die hinweisgebende Person auf Schadensersatz. Dadurch sind Unternehmen gegen Missbrauch geschützt.

Sanktionierungen von Verstößen gegen die Hinweisgeberrichtlinie

Die „EU-Whistleblower-Richtlinie“ verpflichtet die nationalen Gesetzgeber bei der Umsetzung der Richtlinie für Hinweisgebersysteme Sanktionen vorzusehen.
Das betrifft sowohl natürliche Personen wie Geschäftsführer und Vorstände, wie auch das Unternehmen selbst.

Was bedeutet das konkret?

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